•  

    (Abb. 1)  Ernst Barlach (1870–1938), Die Felsen, Holzschnitt aus dem Zyklus „Wandlungen Gottes“, 1920.

    Vgl. 1. Mose 1,31: „Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.“

  •  

    (Abb. 2)  Emil Nolde (1867–1956), Der große Gärtner, Öl, 1940,
    Sprengel-Museum / Hannover.

    Vgl. Matthäus 6,28 f: „Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: Sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen.“

  •  

    (Abb. 3)  Tintoretto (1518–1594), Die Erschaffung der Tiere, Öl, um 1550, Accademia / Venedig.

    Vgl. 1. Mose 1,20: „Und Gott sprach: Es wimmle das Wasser von lebendigem Getier, und Vögel sollen fliegen auf Erden unter der Feste des Himmels.“

  •  

    (Abb. 4)  Motiv auf einem Hamburger Kachelofen, Die Tiere im Paradies, um 1730.

    Vgl. 1. Mose 1,30: „Aber allen Tieren auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das auf Erden lebt, habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben.“

  •  

    (Abb. 5)  Michelangelo Buonarroti (1475–1564), Die Erschaffung Adams, Deckenfresko, 1511, Sixtinische Kapelle / Rom.

    Vgl. 1. Mose 1,26: „Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht.“

  •  

    (Abb. 6)  Johann Hauser von Aach, Die Erschaffung Evas, Öl, um 1600.

    Vgl. 1. Mose 1,27: „Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.“

  •  

    (Abb. 7)  Marc Chagall (1887–1985), Eva und die Schlange, Teilansicht aus „La Creation, Farbglasfenster, 1963, Kathedrale von Metz.

    Vgl. 1. Mose 3,6: „Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte.“

  •  

    (Abb. 8)  Albrecht Dürer (1451–1528), Adam und Eva, moderne Goldlithografie auf schwarzem Hightec-Diamant nach dem Kupferstich Albrecht Dürers von 1504.

    Vgl. 1. Mose 3,6: „Und sie nahm von seiner Frucht und aß und gab ihrem Mann, der bei ihr war, auch davon und er aß.“

  •  

    (Abb. 9)  Bischof Bernward (993–1022), Das Gericht im Paradies, Bronzerelief auf der „Bernwardstür“, 1015, Hildesheimer Dom.

    Vgl. 1. Mose 3,9-13: „Und Gott der HERR rief Adam und sprach zu ihm: Wo bist du? Und er sprach: Ich hörte dich im Garten und fürchtete mich; denn ich bin nackt, darum versteckte ich mich. Und er sprach: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast du gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot, du solltest nicht davon essen? Da sprach Adam: Die Frau, die du mir zugesellt hast, gab mir von dem Baum und ich aß. Da sprach Gott der HERR zur Frau: Warum hast du das getan? Die Frau sprach: Die Schlange betrog mich, sodass ich aß.”

  •  

    (Abb. 10)  Ernst Barlach (1870–1938), Der Cherub, Holzschnitt aus dem Zyklus zu Schillers „Lied an die Freude“, 1927.

    Vgl. 1. Mose 3,24: „Und er trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens.“

  •  

    (Abb. 11)  Rudolf Hausner (1914–1994), Adam Massiv, Tempera / Öl, 1968/69.

    Vgl. 1. Mose 3,23 i. Vb. mit 1. Mose 2,7: „Da wies ihn Gott der HERR aus dem Garten Eden, dass er die Erde bebaute, von der er genommen war.“, „Da machte Gott der HERR den Menschen aus Staub von der Erde und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.“

  •  

    (Abb. 12)  Nikolaj Komarow (geb. 1959), Kain und Abel, Öl, 1996.

    Vgl. 1. Mose 4,4-8: „Und der HERR sah gnädig an Abel und sein Opfer, aber Kain und sein Opfer sah er nicht gnädig an. Da ergrimmte Kain sehr und senkte finster seinen Blick. Da sprach der HERR zu Kain: Warum ergrimmst du? Und warum senkst du deinen Blick? Ist’s nicht so: Wenn du fromm bist, so kannst du frei den Blick erheben. Bist du aber nicht fromm, so lauert die Sünde vor der Tür, und nach dir hat sie Verlangen; du aber herrsche über sie. Da sprach Kain zu seinem Bruder Abel: Lass uns aufs Feld gehen! Und es begab sich, als sie auf dem Felde waren, erhob sich Kain wider seinen Bruder Abel und schlug ihn tot.“

  •  

    (Abb. 13)  Gideon Hausmann, Der Baum Noahs, Farbstiftzeichnung, 1985.

    Vgl. 1. Mose 8,10f: „Da harrte er noch weitere sieben Tage und ließ abermals die Taube fliegen aus der Arche. Sie kam zu ihm um die Abendzeit, und siehe, sie hatte ein frisches Ölblatt in ihrem Schnabel. Da merkte Noah, dass die Wasser sich verlaufen hatten auf Erden.“

  • (Abb. 14) Friedrich Dürrenmatt (1921–1990), Vor dem Sturz (Der Turm zu Babel), Federzeichnung, 1952.

    Vgl. 1. Mose 11,3-8: „Und sie sprachen untereinander: Wohlauf, lasst uns Ziegel streichen und brennen! – und nahmen Ziegel als Stein und Erdharz als Mörtel und sprachen: Wohlauf, lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen, dessen Spitze bis an den Himmel reiche, dass wir uns einen Namen machen; denn wir werden sonst zerstreut über die ganze Erde. Da fuhr der HERR hernieder, dass er sähe die Stadt und den Turm, die die Menschenkinder bauten. Und der Herr sprach: Siehe, es ist einerlei Volk und einerlei Sprache unter ihnen allen und dies ist der Anfang ihres Tuns; nun wird ihnen nichts mehr verwehrt werden können von allem, was sie sich vorgenommen haben zu tun. Wohlauf, lasst uns herniederfahren und dort ihre Sprache verwirren, dass keiner des andern Sprache verstehe! So zerstreute sie der HERR von dort über die ganze Erde, dass sie aufhören mussten, die Stadt zu bauen.“

  • (Abb. 15)  Russische Ikone, Heilige Trinität (Die Drei Engel zu Besuch bei Abraham), 17. Jahrhundert.

    Vgl. 1. Mose 18,1-5: „Und der HERR erschien ihm im Hain Mamre, während er an der Tür seines Zeltes saß, als der Tag am heißesten war. Und als er seine Augen aufhob und sah, siehe, da standen drei Männer vor ihm. Und als er sie sah, lief er ihnen entgegen von der Tür seines Zeltes und neigte sich zur Erde und sprach: Herr, hab ich Gnade gefunden vor deinen Augen, so geh nicht an deinem Knecht vorüber. Man soll euch ein wenig Wasser bringen, eure Füße zu waschen, und lasst euch nieder unter dem Baum. Und ich will euch einen Bissen Brot bringen, dass ihr euer Herz labt; danach mögt ihr weiterziehen. Denn darum seid ihr bei eurem Knecht vorübergekommen. Sie sprachen: Tu, wie du gesagt hast.“

  •  

    (Abb. 16)  Otto Dix (1891–1969), Jakobs Kampf mit dem Engel, Öl, 1943, Kunstmuseum Stuttgart.

    Vgl. 1. Mose 32,23-27: „Und Jakob stand auf in der Nacht und nahm seine beiden Frauen und die beiden Mägde und seine elf Söhne und zog durch die Furt des Jabbok. Er nahm sie und führte sie durch den Fluss, sodass hinüberkam, was er hatte. Jakob aber blieb allein zurück. Da rang einer mit ihm, bis die Morgenröte anbrach. Und als er sah, dass er ihn nicht übermochte, rührte er an das Gelenk seiner Hüfte, und das Gelenk der Hüfte Jakobs wurde über dem Ringen mit ihm verrenkt. Und er sprach: Lass mich gehen, denn die Morgenröte bricht an. Aber Jakob antwortete: Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn.“

  •  

    (Abb. 17)  Motiv auf einem Hamburger Kachelofen, Jakobs Versöhnung mit Esau, um 1730.

    Vgl. 1. Mose 33,4 u. 8-10: „Esau aber lief ihm entgegen und herzte ihn und fiel ihm um den Hals und küsste ihn, und sie weinten... Und Esau sprach: Was willst du mit dem ganzen Lager, auf das ich gestoßen bin? Er antwortete: Dass ich Gnade fände vor meinem Herrn. Esau sprach: Ich habe genug, mein Bruder; behalte, was du hast. Jakob antwortete: Ach nein! Hab ich Gnade gefunden vor dir, so nimm mein Geschenk von meiner Hand; denn ich sah dein Angesicht, als sähe ich Gottes Angesicht, und du hast mich freundlich angesehen.“

  •  

    (Abb. 18)  Gillis van Coninxloo (1544–1607) zugeschr., Joseph wird von seinen Brüdern verkauft, Öl, o.D..

    Vgl. 1. Mose 37,26-28: „Da sprach Juda zu seinen Brüdern: Was hilft's uns, dass wir unsern Bruder töten und sein Blut verbergen? Kommt, lasst uns ihn den Ismaelitern verkaufen, damit sich unsere Hände nicht an ihm vergreifen; denn er ist unser Bruder, unser Fleisch und Blut. Und sie gehorchten ihm. Als aber die midianitischen Kaufleute vorüberkamen, zogen sie ihn heraus aus der Grube und verkauften ihn um zwanzig Silberstücke den Ismaelitern; die brachten ihn nach Ägypten.“

  •  

    (Abb. 19)  Ernst Barlach (1870–1938), Moses auf dem Sinai, Holzschnitt, 1928.

    Vgl. 2. Mose 32,7f: „Der HERR sprach aber zu Mose: Geh, steig hinab; denn dein Volk, das du aus Ägyptenland geführt hast, hat schändlich gehandelt. Sie sind schnell von dem Wege gewichen, den ich ihnen geboten habe. Sie haben sich ein gegossenes Kalb gemacht und haben’s angebetet und ihm geopfert und gesagt: Dies sind deine Götter, Israel, die dich aus Ägyptenland geführt haben.”

  •  

    (Abb. 20)  Emil Nolde (1867–1956), Prophet, Holzschnitt, 1912.

    Vgl. Jesaja 53,4: „Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre.”

  •  

    (Abb. 21)  Günter Skrodzki (1935–2012), Monotypie aus dem Zyklus „Jona und der große Fisch“, um 1980.

    Vgl. Jona 2,1: „Aber der HERR ließ einen großen Fisch kommen, Jona zu verschlingen. Und Jona war im Leibe des Fisches drei Tage und drei Nächte.“

  •  

    (Abb. 22)  Günter Skrodzki (1935–2012), Monotypie aus dem Zyklus „Jona und der große Fisch“, um 1980.

    Vgl. Jona 2,11: „Und der HERR sprach zu dem Fisch, und der spie Jona aus ans Land.“

  •  

    (Abb. 23)  Max Kahlke (1892–1928), Mariä Verkündigung, großer Marien-Altar (linker Innenflügel), Öl, 1927, Sankt-Petri-Dom / Schleswig.

    Lukas 1,28-33: „Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Sei gegrüßt, du Begnadete! Der Herr ist mit dir! Sie aber erschrak über die Rede und dachte: Welch ein Gruß ist das? Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria! Du hast Gnade bei Gott gefunden. Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben. Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben, und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben.“

  •  

    (Abb. 24)  Elfenbeintafel aus dem sog. Magdeburger Antependium, Heimsuchung, um 970, Bayerisches Nationalmuseum / München.

    Vgl. Lukas 1,41-45: „Und es begab sich, als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leibe. Und Elisabeth wurde vom Heiligen Geist erfüllt und rief laut und sprach: Gesegnet bist du unter den Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes! Und wie geschieht mir, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Denn siehe, als ich die Stimme deines Grußes hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leibe. Ja, selig ist, die da geglaubt hat! Denn es wird vollendet werden, was ihr gesagt ist von dem Herrn.“

  •  

    (Abb. 25)  Geertgen tot Sint Jans (um 1465–1495), Die Geburt (im Hintergrund die Verkündigung an die Hirten), Öl, um 1480/1485, National Gallery / London.

    Vgl. Lukas 2,8-14: „Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und des Herrn Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.“

  •  

    (Abb. 26)  Georges de la Tour (1593–1652), Anbetung der Hirten, Öl, um 1644, Musée du Louvre / Paris.

    Vgl. Lukas 2,15f: „Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen.“

  •  

    (Abb. 27)  Adam Elsheimer (1578–1610), Die Flucht nach Ägypten, Öl/Kupfer, 1609, Alte Pinakothek / München.

    Vgl. Matthäus 2,13-18: „Als sie aber hinweggezogen waren, siehe, da erschien der Engel des Herrn dem Josef im Traum und sprach: Steh auf, nimm das Kindlein und seine Mutter mit dir und flieh nach Ägypten und bleib dort, bis ich dir’s sage; denn Herodes hat vor, das Kindlein zu suchen, um es umzubringen. Da stand er auf und nahm das Kindlein und seine Mutter mit sich bei Nacht und entwich nach Ägypten und blieb dort bis nach dem Tod des Herodes, auf dass erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht (Hosea 11,1): ‚Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.'

  •  

    (Abb. 28)  Claude Lorrain (1600–1682), Landschaft mit Ruhe auf der Flucht, Öl, um 1635, Hamburger Kunsthalle.

    Als Herodes nun sah, dass er von den Weisen betrogen war, wurde er sehr zornig und schickte aus und ließ alle Knaben in Bethlehem töten und in der ganzen Gegend, die zweijährig und darunter waren, nach der Zeit, die er von den Weisen genau erkundet hatte. Da wurde erfüllt, was gesagt ist durch den Propheten Jeremia, der da spricht (Jeremia 31,15): ‚In Rama hat man ein Geschrei gehört, viel Weinen und Wehklagen; Rahel beweinte ihre Kinder und wollte sich nicht trösten lassen, denn es war aus mit ihnen.‘”

  •  

    (Abb. 29)  Georges de la Tour (1593–1652), Der heilige Joseph als Zimmermann, Öl, um 1640, Musée du Louvre / Paris.

    Vgl. Matthäus 13,55: „Ist das nicht der Sohn des Zimmermanns? Heißt nicht seine Mutter Maria? Und seine Brüder Jakobus und Josef und Simon und Judas?“

  •  

    (Abb. 30)  Bernadino Luini (um 1480–1532), Christus unter den Schriftgelehrten, Öl, vermutlich um 1515–1530, National Gallery / London.

    Vgl. Lukas 2,45-47: „Und da sie ihn nicht fanden, gingen sie wieder nach Jerusalem und suchten ihn. Und es begab sich nach drei Tagen, da fanden sie ihn im Tempel sitzen, mitten unter den Lehrern, wie er ihnen zuhörte und sie fragte. Und alle, die ihm zuhörten, verwunderten sich über seinen Verstand und seine Antworten.“

  •  

    (Abb. 31)  Russische Ikone, Die Taufe Jesu, Tempera, 19. Jahrhundert.

    Vgl. Lukas 3,21f: „Und es begab sich, als alles Volk sich taufen ließ und Jesus auch getauft worden war und betete, da tat sich der Himmel auf, und der Heilige Geist fuhr hernieder auf ihn in leiblicher Gestalt wie eine Taube, und eine Stimme kam aus dem Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen.“

  •  

    (Abb. 32)  Victor Wetschganow (1955–1994), Christus in der Wüste, Öl, um 1990.

    Vgl. Lukas 4,1f: „Jesus aber, voll Heiligen Geistes, kam zurück vom Jordan. Und er wurde vom Geist in der Wüste umhergeführt vierzig Tage lang und von dem Teufel versucht. Und er aß nichts in diesen Tagen, und als sie ein Ende hatten, hungerte ihn.“

  •  

    (Abb. 33)  Karl Schmidt-Rottluff (1884–1976), Petri Fischzug, Holzschnitt aus der sogenannten „Kristus-Mappe“, 1918.

    Vgl. Lukas 5,7-10: „Und sie winkten ihren Gefährten, die im andern Boot waren, sie sollten kommen und ihnen ziehen helfen. Und sie kamen und füllten beide Boote voll, sodass sie fast sanken. Da Simon Petrus das sah, fiel er Jesus zu Füßen und sprach: Herr, geh weg von mir! Ich bin ein sündiger Mensch. Denn ein Schrecken hatte ihn erfasst und alle, die mit ihm waren, über diesen Fang, den sie miteinander getan hatten, ebenso auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, Simons Gefährten. Und Jesus sprach zu Simon: Fürchte dich nicht! Von nun an wirst du Menschen fangen.“

  •  

    (Abb. 34)  Otto Pankok (1893–1966), Jesus, Monotypie, o.D..

    Vgl. Lukas 5,30-32: „Und die Pharisäer und ihre Schriftgelehrten murrten und sprachen zu seinen Jüngern: Warum esst und trinkt ihr mit den Zöllnern und Sündern? Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Die Gesunden bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder zur Buße.“

  •  

    (Abb. 35)  Ernst Barlach (1870–1938), Lehrender Christus, posthumer Bronzeguss nach dem Gipsmodell von 1931.

    Vgl. Matthäus 6,31-33: „Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.“

  •  

    (Abb. 36)  Ernst Barlach (1870–1938), Unser Schuldbuch sei vernichtet, Holzschnitt aus dem Zyklus zu Schillers „Lied an die Freude“, 1927.

    Vgl. Matthäus 7,1f: „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. Denn wie ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden.“

  •  

    (Abb. 37)  Domenico Fiasella (1589–1669), Christus erweckt den Sohn der Witwe von Nain, Öl, 1615, Ringling Museum of Art / Florida.

    Vgl. Lukas 7,12-15: „Als er aber nahe an das Stadttor kam, siehe, da trug man einen Toten heraus, der der einzige Sohn seiner Mutter war, und sie war eine Witwe; und eine große Menge aus der Stadt ging mit ihr. Und da sie der Herr sah, jammerte sie ihn, und er sprach zu ihr: Weine nicht! Und trat hinzu und berührte den Sarg, und die Träger blieben stehen. Und er sprach: Jüngling, ich sage dir, steh auf! Und der Tote richtete sich auf und fing an zu reden, und Jesus gab ihn seiner Mutter.“

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    (Abb. 38)  Giovanni Bellini (1430–1516), Christus mit Segnungsgestus, Öl, um 1505–1510.

    Vgl. Matthäus 11,28-30: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“

  • Die Verklärung Jesu (Abb. 39) Vgl. Markus 9,2-13: „Und nach sechs Tagen nahm Jesus mit sich Petrus, Jakobus und Johannes und führte sie auf einen hohen Berg, nur sie allein. Und er wurde vor ihnen verklärt; und seine Kleider wurden hell und sehr weiß, wie sie kein Bleicher auf Erden so weiß machen kann. Und es erschien ihnen Elia mit Mose, und sie redeten mit Jesus. Und Petrus antwortete und sprach zu Jesus: Rabbi, hier ist für uns gut sein; wir wollen drei Hütten bauen, dir eine, Mose eine und Elia eine. Er wusste aber nicht, was er redete; denn sie waren verstört. Und es kam eine Wolke, die überschattete sie. Und eine Stimme geschah aus der Wolke: Das ist mein lieber Sohn; den sollt ihr hören! Und auf einmal, als sie um sich blickten, sahen sie niemand mehr bei sich als Jesus allein. Als sie aber vom Berg herabgingen, gebot ihnen Jesus, dass sie niemandem sagen sollten, was sie gesehen hatten, bis der Menschensohn auferstünde von den Toten. Und sie behielten das Wort und befragten sich untereinander: Was ist das, auferstehen von den Toten? Und sie fragten ihn und sprachen: Sagen nicht die Schriftgelehrten, dass zuvor Elia kommen muss? Er aber sprach zu ihnen: Elia soll ja zuvor kommen und alles wieder zurechtbringen. Wie steht dann geschrieben von dem Menschensohn, dass er viel leiden und verachtet werden soll? Aber ich sage euch: Elia ist gekommen, und sie haben ihm angetan, was sie wollten, wie von ihm geschrieben steht.“


    Die Heilung eines besessenen Knaben 
    (Abb. 39) Vgl. Markus 9,14-29: „Und sie kamen zu den Jüngern und sahen eine große Menge um sie herum und Schriftgelehrte, die mit ihnen stritten. Und sobald die Menge ihn sah, entsetzten sich alle, liefen herbei und grüßten ihn. Und er fragte sie: Was streitet ihr mit ihnen? Einer aber aus der Menge antwortete: Meister, ich habe meinen Sohn hergebracht zu dir, der hat einen sprachlosen Geist. Und wo er ihn erwischt, reißt er ihn zu Boden; und er hat Schaum vor dem Mund und knirscht mit den Zähnen und wird starr. Und ich habe mit deinen Jüngern geredet, dass sie ihn austreiben sollen, und sie konnten’s nicht. Er antwortete ihnen aber und sprach: O du ungläubiges Geschlecht, wie lange soll ich bei euch sein? Wie lange soll ich euch ertragen? Bringt ihn her zu mir! Und sie brachten ihn zu ihm. Und sogleich, als ihn der Geist sah, riss er ihn hin und her. Und er fiel auf die Erde, wälzte sich und hatte Schaum vor dem Mund. Und Jesus fragte seinen Vater: Wie lange ist’s, dass ihm das widerfährt? Er sprach: Von Kind auf. Und oft hat er ihn ins Feuer und ins Wasser geworfen, dass er ihn umbrächte. Wenn du aber etwas kannst, so erbarme dich unser und hilf uns! Jesus aber sprach zu ihm: Du sagst: Wenn du kannst! Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt. Sogleich schrie der Vater des Kindes: Ich glaube; hilf meinem Unglauben! Als nun Jesus sah, dass die Menge zusammenlief, bedrohte er den unreinen Geist und sprach zu ihm: Du sprachloser und tauber Geist, ich gebiete dir: Fahre von ihm aus und fahre nicht mehr in ihn hinein! Da schrie er und riss ihn heftig hin und her und fuhr aus. Und er lag da wie tot, sodass alle sagten: Er ist tot. Jesus aber ergriff seine Hand und richtete ihn auf, und er stand auf. Und als er ins Haus kam, fragten ihn seine Jünger für sich allein: Warum konnten wir ihn nicht austreiben? Und er sprach: Diese Art kann durch nichts ausfahren als durch Beten.“

  •  

    (Abb. 39)  Raffael (1423–1520), Die Transfiguration (die Verklärung Jesu).

    Das Gemälde schildert im unteren Bereich die Heilung eines besessenen Knaben, Öl, um 1520, Vatikanische Pinakothek / Rom.

  •  

    (Abb. 40)  Ernst Barlach (1870–1938), Der barmherzige Samariter, Holzschnitt, 1919.

    Vgl. Lukas 10,25-37: „Und siehe, da stand ein Gesetzeslehrer auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe? Er aber sprach zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Was liest du? Er antwortete und sprach: ‚Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst‘. Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tu das, so wirst du leben. Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus: Wer ist denn mein Nächster? Da antwortete Jesus und sprach: Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab nach Jericho und fiel unter die Räuber; die zogen ihn aus und schlugen ihn und machten sich davon und ließen ihn halb tot liegen.

  •  

    (Abb. 41)  Neo Rauch ( geb. 1960), Die heilige Elisabeth bei der Krankenpflege, 2007, nördliches Farbglasfenster in der Elisabethkapelle im Dom zu Naumburg / Mittelteil.

    Es traf sich aber, dass ein Priester dieselbe Straße hinabzog; und als er ihn sah, ging er vorüber. Desgleichen auch ein Levit: Als er zu der Stelle kam und ihn sah, ging er vorüber. Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin; und als er ihn sah, jammerte es ihn; und er ging zu ihm, goss öl und Wein auf seine Wunden und verband sie ihm, hob ihn auf sein Tier und brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn. Am nächsten Tag zog er zwei Silbergroschen heraus, gab sie dem Wirt und sprach: Pflege ihn; und wenn du mehr ausgibst, will ich dir’s bezahlen, wenn ich wiederkomme. Wer von diesen dreien, meinst du, ist der Nächste geworden dem, der unter die Räuber gefallen war? Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. Da sprach Jesus zu ihm: So geh hin und tu desgleichen!“

  •  

    (Abb. 42)  Albrecht Dürer (1451–1528), Das Gleichnis vom verlorenen Sohn, Kupferstich, um 1497.

    Vgl. Lukas 15,13-16: „Und nicht lange danach sammelte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land; und dort brachte er sein Erbteil durch mit Prassen. Als er aber alles verbraucht hatte, kam eine große Hungersnot über jenes Land und er fing an zu darben und ging hin und hängte sich an einen Bürger jenes Landes; der schickte ihn auf seinen Acker, die Säue zu hüten. Und er begehrte, seinen Bauch zu füllen mit den Schoten, die die Säue fraßen; und niemand gab sie ihm.“

  •  

    (Abb. 43)  Victor Wetschganow (1955–1995), Die Heimkehr des verlorenen Sohnes, Öl, 1994.

    Vgl. Lukas 15,18-20: „Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir. Ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße; mache mich einem deiner Tagelöhner gleich! Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater. Als er aber noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater und es jammerte ihn, und er lief und fiel ihm um den Hals und küsste ihn.“

  •  

    (Abb. 44)  Max Beckmann (1884–1950), Jesus und die Sünderin, Öl, 1917, City Art Museum / Saint Louis.

    Vgl. Johannes 8,7: „Als sie ihn nun beharrlich so fragten, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.“

  •  

    (Abb. 45)  Marmorskulptur aus früher christlicher Zeit, Der gute Hirte, spätes 3. Jahrhundert, Museo Pio Cristiano / Rom.

    Vgl. Johannes 10,11 u. 14f: „Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe... Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, wie mich mein Vater kennt; und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe.“

  •  

    (Abb. 46)  Johann Friedrich Overbeck (1789–1869), Christus segnet die Kinder, Öl, um 1835.

    Vgl. Markus 10,13-16: „Und sie brachten Kinder zu ihm, damit er sie anrühre. Die Jünger aber fuhren sie an. Als es aber Jesus sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes.

  •  

    (Abb. 47)  Emil Nolde (1867–1956), So ihr nicht werdet wie die Kinder, Öl, 1929, Museum Folkwang, Essen.

    Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie.“

  • Krankenheilungen (s. Abb. 48) Vgl. Matthäus 19,1f: „Und es begab sich, als Jesus diese Rede vollendet hatte, machte er sich auf aus Galiläa und kam in das Gebiet von Judäa jenseits des Jordans; und eine große Menge folgte ihm, und er heilte sie dort."

    Von Ehe, Ehescheidung, Ehelosigkeit (s. Abb. 48) Vgl. Matthäus 19,3-12: „Da traten Pharisäer zu ihm und versuchten ihn und sprachen: Ist’s erlaubt, dass sich ein Mann aus irgendeinem Grund von seiner Frau scheidet? Er aber antwortete und sprach: Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer sie am Anfang schuf als Mann und Frau und sprach: ‚Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein‘? So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden! Sie sprachen zu ihm: Warum hat dann Mose geboten, ihr einen Scheidebrief zu geben und sich von ihr zu scheiden? Er sprach zu ihnen: Mose hat euch erlaubt, euch zu scheiden von euren Frauen, eures Herzens Härte wegen; von Anfang an aber ist’s nicht so gewesen. Ich aber sage euch: Wer sich von seiner Frau scheidet, es sei denn wegen Unzucht, und heiratet eine andere, der bricht die Ehe. Da sprachen seine Jünger zu ihm: Steht die Sache eines Mannes mit seiner Frau so, dann ist’s nicht gut zu heiraten. Er sprach aber zu ihnen: Dies Wort fassen nicht alle, sondern die, denen es gegeben ist. Denn es gibt Verschnittene, die von Geburt an so sind; und es gibt Verschnittene, die von den Menschen verschnitten worden sind; und es gibt Verschnittene, die sich selbst verschnitten haben um des Himmelreiches willen. Wer es fassen kann, der fasse es!”

    Die Segnung der Kinder
    (s. Abb. 48) Vgl. Matthäus 19,13-15: „Da wurden Kinder zu ihm gebracht, dass er die Hände auf sie legte und betete. Die Jünger aber fuhren sie an. Aber Jesus sprach: Lasset die Kinder und wehret ihnen nicht, zu mir zu kommen; denn solchen gehört das Himmelreich. Und er legte die Hände auf sie und zog von dort weiter.”

    Die Gefahr des Reichtums (Der reiche Jüngling) (s. Abb. 48) Vgl. Matthäus 19,16-26: „Und siehe, einer trat zu ihm und sprach: Meister, was soll ich Gutes tun, damit ich das ewige Leben habe? Er aber sprach zu ihm: Was fragst du mich nach dem, was gut ist? Gut ist nur der Eine. Willst du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote. Da sprach er zu ihm: Welche? Jesus aber sprach: ‚Du sollst nicht töten; du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis geben; ehre Vater und Mutter‘; und: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst‘. Da sprach der Jüngling zu ihm: Das habe ich alles gehalten; was fehlt mir noch? Jesus sprach zu ihm: Willst du vollkommen sein, so geh hin, verkaufe, was du hast, und gib’s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm und folge mir nach! Da der Jüngling das Wort hörte, ging er betrübt davon; denn er hatte viele Güter. Jesus aber sprach zu seinen Jüngern: Wahrlich, ich sage euch: Ein Reicher wird schwer ins Himmelreich kommen. Und weiter sage ich euch: Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme. Da das die Jünger hörten, entsetzten sie sich sehr und sprachen: Ja, wer kann dann selig werden? Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist’s unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich.”

    Vom Lohn der Nachfolge (s. Abb. 48) Vgl. Matthäus 19,27-30: „Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns dafür zuteil? Jesus aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, werdet bei der Wiedergeburt, wenn der Menschensohn sitzen wird auf dem Thron seiner Herrlichkeit, auch sitzen auf zwölf Thronen und richten die zwölf Stämme Israels. Und wer Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder oder Äcker verlässt um meines Namens willen, der wird’s hundertfach empfangen und das ewige Leben ererben. Aber viele, die die Ersten sind, werden die Letzten und die Letzten werden die Ersten sein.”

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    (Abb. 48)  Rembrandt Harmensz. van Rijn (1606–1669), Christus heilt die Kranken (Das Hundertguldenblatt).

    Das Blatt schildert die Themen von Matthäus Kapitel 19: Krankenheilungen, Frage der Ehescheidung, die Segnung der Kinder, die Gefahr des Reichtums (der reiche Jüngling), vom Lohn der Nachfolge (Frage des Petrus). Ätzung und Kaltnadel, um 1640/49.

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    (Abb. 49)  Max Kahlke (1892–1928), Die Erweckung des Lazarus, Öl, 1920.

    Vgl. Johannes 11,41-45: „Da hoben sie den Stein weg. Jesus aber hob seine Augen auf und sprach: Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast. Ich wusste, dass du mich allezeit hörst; aber um des Volkes willen, das umhersteht, sagte ich’s, damit sie glauben, dass du mich gesandt hast. Als er das gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus! Und der Verstorbene kam heraus, gebunden mit Grabtüchern an Füßen und Händen, und sein Gesicht war verhüllt mit einem Schweißtuch. Jesus spricht zu ihnen: Löst die Binden und lasst ihn gehen! Viele nun von den Juden, die zu Maria gekommen waren und sahen, was Jesus tat, glaubten an ihn.“

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    (Abb. 50)  Cecco del Caravaggio (1571–1616), Jesus vertreibt die Händler aus dem Tempel, Öl, 1610–1615, Gemäldegalerie / Berlin.

    Vgl. Matthäus 21,12f: „Und Jesus ging in den Tempel hinein und trieb heraus alle Verkäufer und Käufer im Tempel und stieß die Tische der Geldwechsler um und die Stände der Taubenhändler und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: ‚Mein Haus soll ein Bethaus heißen'; ihr aber macht eine Räuberhöhle daraus.“

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    (Abb. 51)  Hans Ralfs (1883–1945), Fußwaschung, Holzschnitt aus dem Zyklus „Evangelium Johannis“, 1925/1926.

    Vgl. Johannes 13,1-20 und speziell 13,6-10: „Da kam er zu Simon Petrus; der sprach zu ihm: Herr, du wäschst mir die Füße? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Was ich tue, das verstehst du jetzt nicht; du wirst es aber hernach erfahren.

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    (Abb. 52)  Urs Graf (um 1485–1527/28), Fußwaschung und Abendmahl, Holzschnitt, 1506.

    Johannes 13,8-10: Da sprach Petrus zu ihm: Nimmermehr sollst du mir die Füße waschen! Jesus antwortete ihm: Wenn ich dich nicht wasche, so hast du kein Teil an mir. Spricht zu ihm Simon Petrus: Herr, nicht die Füße allein, sondern auch die Hände und das Haupt! Spricht Jesus zu ihm: Wer gewaschen ist, bedarf nichts, als dass ihm die Füße gewaschen werden; er ist vielmehr ganz rein. Und ihr seid rein, aber nicht alle.“

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    (Abb. 53)  Leonardo da Vinci (1452–1519), Das Abendmahl, 1494–1498, Wandbild al secco (auf trockenem Putz), stark verfallen, Convento Santa Maria delle Grazie / Mailand.

    Vgl. Matthäus 26,19-23: „Und die Jünger taten, wie ihnen Jesus befohlen hatte, und bereiteten das Passalamm. Und am Abend setzte er sich zu Tisch mit den Zwölfen. Und als sie aßen, sprach er: Wahrlich, ich sage euch: Einer unter euch wird mich verraten. Und sie wurden sehr betrübt und fingen an, jeder einzeln zu ihm zu sagen: Herr, bin ich’s? Er antwortete und sprach: Der die Hand mit mir in die Schüssel taucht, der wird mich verraten.”

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    (Abb. 54)  Emil Nolde (1867–1956), Das Abendmahl, Öl, 1909, Statens Museum for Kunst / Kopenhagen.

    Vgl. Matthäus 26,26-29: „Als sie aber aßen, nahm Jesus das Brot, dankte und brach's und gab's den Jüngern und sprach: Nehmet, esset; das ist mein Leib. Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen den und sprach: Trinket alle daraus; das ist mein Blut des Bundes, das vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden. Ich sage euch: Ich werde von nun an nicht mehr von diesem Gewächs des Weinstocks trinken bis an den Tag, an dem ich von neuem davon trinken werde mit euch in meines Vaters Reich.“

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    (Abb. 55)  Christus-Johannes-Gruppe aus Sigmaringen, Holz, um 1320, Skulpturensammlung Bode-Museum / Berlin.

    Vgl. Johannes 13,23: „Es war aber einer unter seinen Jüngern, der zu Tische lag an der Brust Jesu, den hatte Jesus lieb.“

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    (Abb. 56)  Tilman Riemenschneider (um 1460–1531), Johannes an der Brust Jesu, Heiligblut-Retabel, St. Jakob / Rothenburg ob der Tauber, Skulpturenanteil 1501–1505.

    Vgl. Johannes 13,24-26: „Dem winkte Simon Petrus, dass er fragen sollte, wer es wäre, von dem er redete. Da lehnte der sich an die Brust Jesu und fragte ihn: Herr, wer ist’s? Jesus antwortete: Der ist’s, dem ich den Bissen eintauche und gebe. Und er nahm den Bissen, tauchte ihn ein und gab ihn Judas, dem Sohn des Simon Iskariot.”

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    (Abb. 57) Caspar David Friedrich (1774–1840), Caroline auf der Treppe, Öl, um 1825, Pommersches Landesmuseum / Greifswald.

    Vgl. Johannes 14,2: „In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn's nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten?“

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    (Abb. 58)  Hans Günther Baass (1909–1991), Die unendliche Wohnung, Öl, 1981.

    Vgl. Johannes 14,2: „In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn's nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten?“

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    (Abb. 59)  Ernst Barlach (1870–1938), Christus in Gethsemane, Holzschnitt, 1919.

    Vgl. Lukas 22,41f: „Und er riss sich von ihnen los, etwa einen Steinwurf weit, und kniete nieder, betete und sprach: Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!“

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    (Abb. 60)  Karl Schmidt-Rottluff (1884–1976), Kristus und Judas, Holzschnitt aus der sogenannten „Kristus-Mappe“, 1918.

    Vgl. Lukas 22,47f: „Als er aber noch redete, siehe, da kam eine Schar; und einer von den Zwölfen, der mit dem Namen Judas, ging vor ihnen her und nahte sich Jesus, um ihn zu küssen. Jesus aber sprach zu ihm: Judas, verrätst du den Menschensohn mit einem Kuss?“

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    (Abb. 61)  Hans Sebald Beham (1500–1550), Das dorngekrönte Haupt Christi, Holzschnitt, um 1528.

    Vgl. Matthäus 27,28-30: „und zogen ihn aus und legten ihm einen Purpurmantel an und flochten eine Dornenkrone und setzten sie auf sein Haupt

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    (Abb. 62)  Hans Thoma (1839–1924), Die Verspottung Jesu, Öl, vor 1918, Kunsthalle Karlsruhe.

    und gaben ihm ein Rohr in seine rechte Hand und beugten die Knie vor ihm und verspotteten ihn und sprachen: Gegrüßet seist du, der Juden König!, und spien ihn an und nahmen das Rohr und schlugen damit auf sein Haupt.“

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    (Abb. 63)  Iwan Iljitsch Glasunow (geb. 1969), Kreuzige Ihn! Kreuzige Ihn!, Öl, 1994, Christus-Erlöser-Kathedrale / Moskau, linke Bildhälfte.

    Vgl. Johannes 19,4f: „Und Pilatus ging wieder hinaus und sprach zu ihnen: Seht, ich führe ihn heraus zu euch, damit ihr erkennt, dass ich keine Schuld an ihm finde. Da kam Jesus heraus und trug die Dornenkrone und das Purpurgewand.

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    (Abb. 64)  Iwan Iljitsch Glasunow (geb. 1969), Kreuzige Ihn! Kreuzige Ihn!, Öl, 1994, Christus-Erlöser-Kathedrale / Moskau, rechte Bildhälfte.

    Und Pilatus spricht zu ihnen: Sehet, welch ein Mensch! Als ihn die Hohenpriester und die Diener sahen, schrien sie: Kreuzige! Kreuzige!“

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    (Abb. 65)  Max Kahlke (1892–1928), Kreuztragung, Öl, 1921.

    Vgl. Markus 15,20: „Und als sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Purpurmantel aus und zogen ihm seine Kleider an. Und sie führten ihn hinaus, dass sie ihn kreuzigten.

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    (Abb. 66)  Frans Francken II (1581–1642), Die heilige Veronika reicht Christus das Schweißtuch (Überlieferung zur Passion außerhalb der kanonischen Bibeltradition), Öl/Kupfer, um 1605/1607, Niedersächsisches Landesmuseum / Hannover.

    Vgl. Markus 15,21f: Und zwangen einen, der vorüberging, Simon von Kyrene, der vom Feld kam, den Vater des Alexander und des Rufus, dass er ihm das Kreuz trage. Und sie brachten ihn zu der Stätte Golgatha, das heißt übersetzt: Schädelstätte.“

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    (Abb. 67)  Octav Grigorescu (1933–1987), Golgatha, Öl, 1986.

    Vgl. Lukas 23,49: „Es standen aber alle seine Bekannten von ferne, auch die Frauen, die ihm aus Galiläa nachgefolgt waren, und sahen das alles.“

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    (Abb. 68)  Lovis Corinth (1858–1925), Christus am Kreuz, Kohle / Farbkreiden, o. D..

    Vgl. Johannes 19,18-20: „Dort kreuzigten sie ihn und mit ihm zwei andere zu beiden Seiten, Jesus aber in der Mitte. Pilatus aber schrieb eine Aufschrift und setzte sie auf das Kreuz; und es war geschrieben: Jesus von Nazareth, der Juden König. Diese Aufschrift lasen viele Juden, denn die Stätte, wo Jesus gekreuzigt wurde, war nahe bei der Stadt. Und es war geschrieben in hebräischer, lateinischer und griechischer Sprache.“

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    (Abb. 69)  Matthias Grünewald (um 1480–1530), Ausschnitt aus: Die Kreuzigung, Isenheimer Altar, Öl, 1510/1515, Musée d’Unterlinden / Colmar.

    Vgl. Johannes 19,25-27: „Es standen aber bei dem Kreuz Jesu seine Mutter und seiner Mutter Schwester, Maria, die Frau des Klopas, und Maria Magdalena. Als nun Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er lieb hatte, spricht er zu seiner Mutter: Frau, siehe, das ist dein Sohn! Danach spricht er zu dem Jünger: Siehe, das ist deine Mutter! Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.

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    (Abb. 70)  Matthias Grünewald (um 1480–1530), Die Kreuzigung, Isenheimer Altar, Öl, 1510/1515, ohne Seitenflügel und Predella, Musée d’Unterlinden / Colmar.

    Danach, als Jesus wusste, dass schon alles vollbracht war, spricht er, damit die Schrift erfüllt würde: Mich dürstet. Da stand ein Gefäß voll Essig. Sie aber füllten einen Schwamm mit Essig und legten ihn um einen Ysop und hielten ihm den an den Mund. Da nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht. Und neigte das Haupt und verschied.“

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    (Abb. 71)  Graham Sutherland (1903–1980), Die Kreuzabnahme, Öl, 1946, Fitzwilliam-Museum / Cambridge.

    Vgl. Matthäus 27,57-61: „Am Abend aber kam ein reicher Mann aus Arimathäa, der hieß Josef und war auch ein Jünger Jesu. Der ging zu Pilatus und bat um den Leib Jesu. Da befahl Pilatus, man sollte ihm den geben. Und Josef nahm den Leib und wickelte ihn in ein reines Leinentuch und legte ihn in sein eigenes neues Grab, das er in einen Felsen hatte hauen lassen, und wälzte einen großen Stein vor die Tür des Grabes und ging davon. Es waren aber dort Maria Magdalena und die andere Maria; die saßen dem Grab gegenüber.“

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    (Abb. 72)  Emil Nolde (1867–1956), Die Grablegung, Öl, 1915, Nolde Stiftung Seebüll / Dependance Berlin.

    Vgl. Johannes 19,39f: „Es kam aber auch Nikodemus, der vormals in der Nacht zu Jesus gekommen war, und brachte Myrrhe gemischt mit Aloe, etwa hundert Pfund. Da nahmen sie den Leichnam Jesu und banden ihn in Leinentücher mit Spezereien, wie die Juden zu begraben pflegen.“

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    (Abb. 73)  Rembrandt Harmensz. van Rijn (1606–1669), Die Auferstehung, Öl auf Holz, 1636/39, Alte Pinakothek / München.

    Vgl. Matthäus 28,2-4: „Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. Seine Erscheinung war wie der Blitz und sein Gewand weiß wie der Schnee. Die Wachen aber erbebten aus Furcht vor ihm und wurden, als wären sie tot.“

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    (Abb. 74)  Matthias Grünewald (um 1480–1530), Die Auferstehung, Flügel des Isenheimer Altars, Öl, 1510/1515, Musée d’Unterlinden / Colmar.

    Bildausschnitt ohne die untere Bildhälfte mit den Grab-Wachen.

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    (Abb. 75)  Jan Brueghel d.J. (1601–1678), „Noli me tangere“, Öl, späte 30er Jahre 17. Jhdt., Niedersächsisches Landesmuseum / Hannover.

    Vgl. Johannes 20,15f: „Spricht Jesus zu ihr: Frau, was weinst du? Wen suchst du? Sie meint, es sei der Gärtner, und spricht zu ihm: Herr, hast du ihn weggetragen, so sage mir: Wo hast du ihn hingelegt? Dann will ich ihn holen. Spricht Jesus zu ihr: Maria! Da wandte sie sich um und spricht zu ihm auf Hebräisch: Rabbuni!, das heißt: Meister!“

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    (Abb. 76)  Karl Schmidt-Rottluff (1884–1976), Gang nach Emmaus, Holzschnitt aus der sogenannten „Kristus-Mappe“, 1918.

     

    Vgl. Lukas 24,25-27: „Und er sprach zu ihnen: O ihr Toren, zu trägen Herzens, all dem zu glauben, was die Propheten geredet haben! Musste nicht der Christus dies erleiden und in seine Herrlichkeit eingehen? Und er fing an bei Mose und allen Propheten und legte ihnen aus, was in allen Schriften von ihm gesagt war.“

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    (Abb. 77)  Bertel Thorvaldsen (1770–1844), Christus erscheint den Jüngern, Bronze, posthumer Abguss nach dem Gipsmodell zur Marmorskulptur von 1821/22 in der Liebfrauenkirche / Kopenhagen, 1971, Friedhof Nienstedten / Hamburg.

    Vgl. Johannes 20,19-23: „Am Abend aber dieses ersten Tages der Woche, da die Jünger versammelt und die Türen verschlossen waren aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten unter sie und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch! Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und seine Seite. Da wurden die Jünger froh, dass sie den Herrn sahen. Da sprach Jesus abermals zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Und als er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: Nehmt hin den Heiligen Geist! Welchen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.“

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    (Abb. 78)  Cecco del Caravaggio (1571–1616), Der ungläubige Thomas, Öl, um 1600–1601, Schlossgalerie, Potsdam.

     

    Vgl. Johannes 20,26-29: „Und nach acht Tagen waren seine Jünger abermals drinnen, und Thomas war bei ihnen. Kommt Jesus, als die Türen verschlossen waren, und tritt mitten unter sie und spricht: Friede sei mit euch! Danach spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Spricht Jesus zu ihm: Weil du mich gesehen hast, darum glaubst du? Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!“

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    (Abb. 79)  El Greco (1541–1614), Pfingsten, Öl, 1596–1600, Museo del Prado / Madrid.

    Vgl. Apostelgeschichte 2,1-4: „Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle beieinander an einem Ort. Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Sturm und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt und wie von Feuer, und setzten sich auf einen jeden von ihnen, und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen zu reden eingab.“

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    (Abb. 80)  Michael Jakovlew (geb. 1959), Saulus/Paulus, um 1990, Öl.

    Vgl. Apostelgeschichte 9,3-6: „Als er aber auf dem Wege war und in die Nähe von Damaskus kam, umleuchtete ihn plötzlich ein Licht vom Himmel; und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die sprach zu ihm: Saul, Saul, was verfolgst du mich? Er aber sprach: Herr, wer bist du? Der sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst. Steh auf und geh in die Stadt; da wird man dir sagen, was du tun sollst.“

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    (Abb. 81)  Cecco del Caravaggio (1571–1616), Die Kreuzigung Petri, Öl, um 1604, Santa Maria del Popolo / Rom.

    Vgl. Johannes 21,18f: „Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Als du jünger warst, gürtetest du dich selbst und gingst, wo du hinwolltest; wenn du aber alt bist, wirst du deine Hände ausstrecken und ein anderer wird dich gürten und führen, wo du nicht hinwillst. Das sagte er aber, um anzuzeigen, mit welchem Tod er Gott preisen würde. Und als er das gesagt hatte, spricht er zu ihm: Folge mir nach!“

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    (Abb. 82)  Jusepe de Ribera (1591–1652), Das Martyrium des heiligen Bartholomäus, Öl, 1634, National Gallery of Art / Washington.

    Vgl. Markus 13,9: „Ihr aber seht euch vor! Sie werden euch den Gerichten überantworten, und in den Synagogen werdet ihr geschlagen werden, und vor Statthalter und Könige werdet ihr geführt werden um meinetwillen, ihnen zum Zeugnis.“

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    (Abb. 83)  Ernst Barlach (1870–1938), Maske des Güstrower Ehrenmals („Schwebender Engel”) von 1926–27, Bronze, posthumer Abguss um 1960.

    Vgl. Offenbarung 14,13: „Und ich hörte eine Stimme vom Himmel zu mir sagen: Schreibe: Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben von nun an. Ja, der Geist spricht, dass sie ruhen von ihren Mühen; denn ihre Werke folgen ihnen nach.“

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    (Abb. 84)  Hans Günther Baass (1909–1991), Die Heimkehr des verlorenen Sohnes, Öl, 1983.

     

    Vgl. 1. Johannesbrief 3,19f: „Daran erkennen wir, dass wir aus der Wahrheit sind, und können vor ihm unser Herz überzeugen, dass, wenn uns unser Herz verdammt, Gott größer ist als unser Herz und erkennt alle Dinge.“